Auf der Suche nach Orientierung:
Junge Männer zwischen alten Rollenbildern und neuen Perspektiven

In vielen Ländern wird derzeit eine wachsende Verunsicherung unter jungen Männern beobachtet, die ihr Selbstverständnis, ihre Rollenbilder und ihre Zukunftserwartungen prägen. Insbesondere in digitalen Milieus sehen wir zunehmend polarisierende Narrative und auch gewaltverherrlichende und demokratiefeindliche Bilder von Männlichkeit. Diese Entwicklungen berühren zentrale Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts. 
Daher will das BMBFSFJ gemeinsam mit einem internationalen Fachpublikum darüber ins Gespräch kommen, wie junge Männer erreicht und dabei unterstützt werden können, sich selbstbestimmt und frei von einengenden Rollenbildern in unserer freiheitlichen Gesellschaft zu entwickeln.
Im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter ist es unerlässlich, Jungen und Männer stärker in den Fokus zu rücken. Dies schließt nicht nur Jungen und Männer als Verbündete ein, sondern insbesondere auch als Adressaten von Gleichstellungsmaßnahmen. 

Im Mittelpunkt der internationalen Männerkonferenz „Auf der Suche nach Orientierung: Junge Männer zwischen alten Rollenbildern und neuen Perspektiven“ stehen die Anliegen von Jungen und Männern als bislang wenig systematisch adressierte Zielgruppe der Gleichstellungspolitik. 
Die Konferenz richtet sich an nationale und internationale Akteure aus der Fach- bzw. Männerarbeit, Politik, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Jungen- und Männerpolitik als wichtigen Teil der Gleichstellungspolitik begreifen, sowie Medienvertreter/innen. 
Bundesgleichstellungsministerin Karin Prien wird die Konferenz eröffnen. Das Programm umfasst wissenschaftliche Keynotes, vielfältige Praxiseinblicke, anregende Gesprächs- und Diskussionsrunden sowie vertiefende Fachforen.

Am Konferenztag werden über 200 Teilnehmende aus relevanten Institutionen und Organisationen im In- und Ausland erwartet. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch (inkl. Dolmetschung).